13.04.2014

Warnung vor dem unterzuckerten Diabetiker!

Klasse Wetter, also raus in die Wälder. Doch während ich am Samstag dann so mit den Wildtieren herumjagte, mit denen ich mich öfters zum Toben in Hannovers Tiergarten verabrede, wurde mir plötzlich ganz anders: Hypo (Hypogykämie)? Unterzuckert? In jedem Fall ging mein Mann schon mal "in Deckung". Er kennt das Spiel... Grrrruah, vorsicht bissig: Unterzuckerter Diabetiker in freier Wildbahn, nehmt euch alle Acht.

Ja, ich gebe es zu: Ich werde aggro, wenn mein Blutzucker während des Sports stark absinkt. Immerhin merke ich es rechtzeitig und habe selbstverständlich Traubenzucker (oder Vergleichbares) dabei. Nun gut, diesmal leider nur ein Täfelchen Dextro Energy, das bereits nass geschwitzt war und mindestens dreimal mitgewaschen wurde. Aber mein Mann war bestens ausgestattet. Also lecker den mitgelaufenen und angewärmten Traubenzucker von ihm gefuttert, temporäre Basalrate meine Insulinpumpe vorsichtshalber noch ein bisschen abgesenkt... fünf Minuten später war ich schon wieder voll auf der Hut.
In Hannovers Wäldern wimmelt es vor Wildtieren ;). "Eeeey guckt doch nicht so blöd": Unterzuckert im Tiergarten Hannover
Hypos merke ich glücklicherweise rechtzeitig. Aber ich musste "hart dafür trainieren", deren Symptome auch im Sport bzw. in unterschiedlichen Sportarten wahrzunehmen. So habe ich nämlich während des Laufens völlig andere Unterzuckerungssymptome als beim Schwimmen, beim Arbeiten im Büro, beim Shoppen oder während des Schlafens. Jede Unterzuckerung fühlt sich anders an. Kennt ihr das auch?
  • Beim Laufen wird der Körper schlapp, wenn der Blutzucker zu stark absinkt und mir wird schwindelig, zudem werde ich "pampig" und alles nervt mich an.
  • Beim Arbeiten im Büro fällt es mir schwer mich dann noch zu konzentrieren, mein Kopf fängt an zu glühen und die Hände an zu zittern.
  • Beim Schwimmen bekomme ich im Fall einer Unterzuckerung Wadenkrämpfe. 
  • Beim Shoppen, mit Freunden auf Tour oder anderen Freizeitaktivitäten plappere ich noch mehr dummes Zeug als sonst, bin abwesend und fange an zu schwitzen. Oft merke ich den Blutzuckerabsturz auch daran, dass meine Arme sich ganz schlapp anfühlen.
  • Während des Schlafens fange ich stark an zu schwitzen (kalter Schweiß), ich bekomme Heißhunger am nächsten morgen erwarten mich dann Kopfschmerzen. 
Die Wesensveränderung im Falle einer Hypo merken meine Mitmenschen, also diejenigen die mich kennen, oft sogar eher als ich. Vor einigen Jahren hatte ich auch mal an einem Hypowarnehmungtrainingskurs teilgenommen, doch gewinnbringend fand ich den nicht wirklich. Vielmehr habe ich mir die Hypowahrnehmung über die Jahre "antrainiert", (eher unbewusst) in mich hineingehorcht und die Symptome abgespeichert, wobei sich die Hypogrenzen je nach Blutzuckereinstellung entsprechend nach oben oder unten verschieben. Aber gleichgültig, ob ich nun bei 70 mg/dl, 60 mg/dl oder 30 mg/dl unterzuckere: gewarnt seid ihr jetzt allemal ;).

10.04.2014

"Hoffnung wecken" nervt oft mehr als der Diabetes selbst!

"Erstmals ist es Forschern gelungen, defekte Betazellen zu ersetzen"... "Insulinspritzen werden für Typ-1-Diabetiker bald überflüssig"... "Zuckermessen nun durchs Auge möglich"... "Bald erhältlich: eine Hightechnadel, die wie ein Moskito sticht"... Stopp! Wie schön, das freut uns, was Forschern alles so gelingt. Aber gesehen habe ich von den Forschungsergebnissen noch nicht wirklich viel, geschweige denn angewendet. Hauptsache aber erst mal groß in den Medien ankündigen, was uns BALD alles erwartet und schön falsche Hoffnungen wecken. Zu den "Diabetes-Revolutionen" zähle ich bis dato die Entdeckung des Insulins, die Insulinanaloga, die Blutzuckermessgeräte, die Einwegspritzen, die Pens, die Insulinpumpen und die CGM-Systeme. Ja und auch mein OmniPod (bzw. die Patch-Pumpe generell) ist für mich persönlich eine kleine Diabetes-Revolution.
Wenn Diabetiker wüssten, was ich hier züchte ;): OmniPod im Aquarium
Es hat sich sicherlich einiges in den letzten Jahren am Diabetes-Markt getan: Wir können selbst mehrmals am Tag unseren Blutzucker messen und müssen auch längst nicht mehr mit Monster-Nadel-Spritzen hantieren. Dafür sind wir natürlich alle SEHR dankbar. Dennoch denke ich, dass wir in einer Zeit leben, in der sich noch viel mehr bewegen könnte, jetzt mal von zahlreichen neuen Diabetes-Apps und sonstigen Modernisierungen, an bereist längst auf dem Markt befindlichen Medizingerätschaften, abgesehen. Nein, ich meine wirklich "Heilung", zumindest große Schritte in diese Richtung.

Doch häufig wird einfach nur Hoffnung geweckt, in den Medien veröffentlicht, was alles möglich ist. Das nervt mich tierisch, oft mehr als der Diabetes selbst! Seit Jahren werden uns die Weltklasse-Ideen "verkauft", welche für uns Diabetiker nahezu eine "Heilung" bedeuten könnten. Tja eben nur "könnten":...
Theoretisch sind wir laut Medienberichten (hier mal ein Überblick, Dank an Diabetes-Kids: Diabetes-Forschung) schon nahezu geheilt, praktisch sieht das aber alles ganz anders aus.

So erhalte ich über meinen Blog oft Mails von Diabetikern, die mich fragen, wann es endlich soweit sei, sie das" intelligente Insulin" testen oder invasiv ihren Blutzucker messen können. Mich hat sogar mal ein Familienvater angerufen und mich weinend (!) angefleht: "Sagen Sie mir, ob meine Tochter je wieder gesund wird oder wie sie dieses Closed-Loop-System bekommt... es MUSS doch eine Möglichkeit geben". Spätestens jetzt wird deutlich, was diese Hoffnungmacherei verursacht. Insbesondere bei betroffenen Eltern und "Diabetes-Frischlingen" weckt das Diabetes-Innovations-Tammtamm nur falsche Hoffnungen. Ideen, Forschungsansätze, erfolgreiche Studientests... schön und gut, aber bitte erst dann so plakativ darüber berichten, wenn wir wirklich auch in deren Genuss kommen dürfen und das bitte nicht erst in 100 Jahren!

Auch wenn sich viele Diabetiker nicht von ihrem Diabetes unterkriegen lassen, wäre Heilung, bzw. ein großer Schritt in diese Richtung doch etwas völlig Wahnsinniges, Weltbewegendes, Befreiendes für uns!

06.04.2014

Insulin verleiht Flügel

Das Teufelszeug das ;)! Man muss sich das hin und wieder mal bewusst machen, was man als Diabetiker dank des Insulins alles leisten kann. Das Insulin ermöglicht es uns, ein (fast) normales Leben zu führen.Wir dürfen Zucker essen, können Leistungssport betreiben, Arbeiten, Überstunden schieben (ja leider auch das ;)), Kinder kriegen, eben glücklich sein, wie Stoffwechselgesunde auch. Selbst bei der Berufswahl ist man wenig eingeschränkt. Ja, wir können das alles "trotz" Diabetes ;).

Insulin: THE TASTE OF LIFE
Natürlich sind gute Blutzuckerwerte die Voraussetzung dafür, genauso leistungsstark zu sein, wie gesunde Menschen, und das ist die wohl größte verantwortungsvolle Aufgabe eines Diabetikers: einen Teil der Arbeit der Bauchspeicheldrüse zu übernehmen, die (autoimmunbedingt) "keine Lust" mehr hat, Insulin zu produzieren. Deshalb messen wir selbst den Blutzucker, führen das Insulin per Injektion von außen zu und kontrollieren regelmäßig, ob die Dosis stimmt, sprich der Blutzucker im Normbereich liegt. Ernährung, Sport, Hormone... beeinflussen das Verhalten des Blutzuckers natürlich auch enorm und wollen mit eingeplant werden, damit die Rechnung aufgeht.

Das verlangt sicher Disziplin, Motivation und Organisation. Vielleicht erklärt das auch, warum man Typ1ern oft nachsagt, dass sie überdurchschnittlich leisten und besonders engagiert sind? In jeden Fall hat mich persönlich auch schon der ein oder andere "Kollege" gefragt, ob er denn einen Schuss Insulin bekommen könne, denn es scheint motivierend zu wirken, gar "Flügel zu verleihen"... Leider ist dem nicht so liebe "Kollegen", aber dennoch bin ich verdammt froh darüber, dass Insulin 1922 entdeckt wurde und ich deshalb ein glückliches Leben trotz ;) Diabetes führen darf.

02.04.2014

Fingerabdruck verrät, wie fleißig Diabetiker den Blutzucker misst

Dein Fingerabdruck verrät, dass du Diabetes hast ;)
Wie kürzlich berichtet: Es geht wieder in meine absolute Lieblingsstadt nach... New York, der Flug ist bereits gebucht. Nun musste ich meinen Reisepass noch neu beantragen. Also war ich beim Ordnungsamt. Bedeutet, dass ich mal wieder was zu berichten habe, denn als Diabetiker hast du bei "Behördengängen" immer deinen Spaß. Diesmal war es der Fingerabdruck, der dafür sorgte, dass ich wieder einmal auf meine Kosten kam ;).

Fingerabdrücke sind bekanntlich Abbilder der Papillarleisten am Endglied des Fingers. Das Muster der Papillarleisten ist für jede Person einzigartig und bleibt bis zum Tod weitgehend unverändert, wodurch ein Fingerabdruck individuell und hervorragend zur Personenidentifizierung geeignet ist. Denn noch NIE wurden zwei Personen mit dem gleichen Fingerabdruck entdeckt - auch keine eineiigen Zwillinge. Okay! Verstanden.

Mein Fingerabdruck wurde beim Ordnungsamt jedenfalls viermal neu entnommen, weil das Profil auf der Fingerkuppe nicht gut lesbar war. Nicht gut lesbar? Tzzz, also ich sehe das etwas anders. Mein Fingerabdruck zeigt, wie fleißig ich meinen Blutzucker messe! (Siehe Foto) So ist das nämlich.

Glücklicherweise kann eigentlich jeder Finger, mit Ausnahme des Kleinen (zu wenig Papillarleisten), von elektronischen Fingerabdruck-Scannern erfasst werden. Und da ein Zeigefinger in der Regel selten für Blutzuckermessungen herhalten muss und dieser beim Ordnungsamt meist zuerst zum Scannen herangezogen wird, muss man sich als Diabetiker also keinen "Notpass" ausstellen lassen ;). Aber Spaß beiseite, bei vorübergehenden Verletzungen (vergleiche mein Daumen), Verbänden oder Prothesen bleibt einem keine andere Wahl als sich einen Notpass ausstellen zu lassen, eben ohne Fingerabdruck.

Nun bleibt die Frage wie der im iPhone 5s integrierte Fingerabdrucksensor im Home-Button "Touch-ID" es schafft Diabetiker anhand des Fingerabdruckes zu identifizieren, wenn deren Finger, doch immer ein anders ramponiertes Muster aufweisen ;)?

30.03.2014

Snickers-Makronen süß-salzig, leider GEIL!

Nachdem ich mir den Daumen beim Kochen fast abgeschnitten habe, bin ich nun aufs Backen umgestiegen ;). Erst mal wurde ich ausgelacht, als ich den Hammer aus der Werkzeugkiste hervorkramte, "was willste denn damit? Etwa Maronen backen?". Tzzz... Na ja spätestens als der Geruch der Snickers-Maronen durch die komplette Wohnung zog, stand mein Mann auch schon samt Katze neugierig hinter mir in der Küche... Da lief ihm das Wasser dann aber doch gewaltig im Mund zusammen. Sein Geschmacksurteil lautete nach anfänglicher Zweifel an meiner "Backkunst" letztendlich: "GEIL".

Für jeden der Snickers und Erdnüsse, bzw. Erdnussbutter liebt ist das folgende Rezept ein MUSS:

Snickers-Maronen süß-salzig

Süß-salzige Snickers Maronen: der Hunger ist gegessen! Leider GEIL!

Zutaten
  • 150 Gramm Erdnüsse geröstet und gesalzen
  • 50 Gramm Erdnussbutter
  • 2 Eiweiß
  • eine Prise Salz
  • 100 Gramm Rohrzucker 
  • 30 Backoblaten
  • Optional: Schokolade (nach Belieben: Weiß, Vollmilch oder Zartbitter)
Zubereitung
  1. Erdnüsse klein hacken (dafür hatte ich den oben erwähnten Hammer benötigt ;)) 
  2. und mit der Erdnussbutter vermengen. 
  3. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und
  4. den Rohrzucker nach und nach dazu geben.
  5. Die Erdnussbutter mit den vermengten zerhacktenhammerten Erdnüssen unterheben.
  6. Backoblaten auf dem Backblech verteilen.
  7. Teigmasse, am besten mit Teelöffel darauf verteilen.
  8. 25 Minuten bei 160 Grad backen.
  9. Optional geschmolzene Schokolade über die Maronen verteilen, kurz abkühlen lassen.
Fertig. "Und der Hunger ist gegessen!"

27.03.2014

Mein Marathon-Film: Laufen mit Diabetes und OmniPod

Ich blicke heute zurück auf meinen "Ultra-Marathon" im Sommer 2013 in Hamburg, den ich mit (m)einem sehr eigenwilligen Diabetes im Gepäck gelaufen bin. Die Aufregung, die schwankenden Blutzuckerwerte und DAS ganze Drumherum lassen mich diesen Tag wohl nie vergessen. Laufen mit Diabetes, oder generell Sport mit Diabetes, ist längst nichts Ungewöhnliches mehr, dennoch kann es manchmal zur Herausforderung werden. Ich konzentriere mich bei Marathons/Läufen weniger auf die Strecke als auf meine Blutzuckerwerte und die Insulindosis. Wenn hier was nicht stimmt, agiere ich sofort, damit ich den Lauf nicht beenden muss.

Ich hatte bereits ausführlich über den Marathon auf der Billerhuder Insel berichtet: "Billerhuder Inselmarathon: mein erster Ultramarathon mit Diabetes im Gepäck". Aber ich hatte noch nicht verraten, dass mich neben meinem Mann, dem Diabetes, dem OmniPod und weiteren zahlreichen Laufbegeisterten noch jemand begleitet hat: mylife/Ypsomed. Das Video von diesem unvergesslichen Lauf/Tag wurde heute "live" geschaltet. DANKE DAFÜR!

23.03.2014

Hilfe gesucht: Wenn das OmniPod-Pflaster die Haut reizt

"Wäre es eventuell möglich, dass du in deinem Blog das Thema 'Hautprobleme durch OmniPod-Pflaster' ansprichst? Meine Diabetesberaterin weiß jetzt auch nicht mehr weiter und hat mir geraten, dich einfach mal zu fragen."

Das Pflaster des OmniPods
Na klar kann ich das thematisieren, meine treue Blog-Leserin ;). Ich selbst habe glücklicherweise keine Hautreizungen, Hautrötungen oder dergleichen durch das OmniPod-Pflaster und hatte auch mit den Kathetern meiner ehemaligen Schlauchpumpe diesbezüglich keinerlei Probleme. Deshalb lasse ich meine Blog-Leserin auch selbst ihre Erfahrungen schildern und hoffe, dass ihr jemand Tipps geben kann:

"Seit etwa drei Monaten bin ich Trägerin der Mylife-OmniPod-Insulinpumpe. Eigentlich gab es auch keine Alternative mehr bei den ständigen Hypos. Zuletzt war der Notarzt fast monatlich da.
Also Antrag bei der Krankenkasse gestellt und tatsächlich die Zusage für den OmniPod erhalten. Ich hab mich richtig gefreut. Nach der Einweisung habe ich gleich den ersten Pod zum Üben mit Kochsalzlösung gesetzt. Das hat erstaunlich gut geklappt. Die Handhabung ist sehr einfach.
Nach drei Tagen hab ich dann den ersten Pod mit Insulin gesetzt. Haut mit Alkoholpads gereinigt, Pod draufgeklebt und "scharfgeschaltet". Alles auch ohne Probleme. Der erste Tag war super. Man merkt den Pod nicht, auch nachts stört er nicht. Duschen geht auch mit Pod.

Wenn die Haut auf das Pflaster der Insulinpumpe/Katheterpflaster allergisch reagiert
Am zweiten Tag hat die Haut unter dem Pflaster allerdings angefangen zu jucken. Erst leicht, dann aber richtig heftig. Übel ist es, wenn man nachts aufwacht und wie blöd an der juckenden Stelle kratzt. Eigentlich ist man dann soweit das Pflaster abzureißen, aber man darf nicht, der Pod muss 72 Stunden getragen werden, sonst spielt die Krankenkasse nicht mit. Der dritte Tag ist dann beinahe nicht mehr zum aushalten. Teilweise kratze ich mit einer aufgebogenen Büroklammer unterhalb des Pods um wenigstens etwas Erleichterung zu bekommen. Nimmt man den Pod dann ab, ist die Haut darunter rot und zeigt kleine Bläschen. Das Jucken hört allerdings nicht auf. Teilweise kratze ich soweit, bis die Haut blutig ist. Die Haut braucht über eine Woche, bis sie sich soweit erholt hat.

Ich habe dann meine Diabetesberaterin darauf angesprochen. Sie kennt das Problem von anderen Schlauchpumpen-Trägern. Sie hat mir einen Hautschutzspray verschrieben: Cavilon-Spray (siehe Foto). Ich hab das Spray beim nächsten Podwechsel aufgetragen, aber…leider keine Besserung. Es juckt weiterhin. Da kann man fast verrückt werden. Die Tragestelle ist dabei wurscht: ob Arm, unterer Rücken oder Bauch, es juckt! Als nächstes hab ich Secura-Spray, Tegaderm-Pflaster, Leukoplast-Pflaster und IV3000 1-Hand-Pflaster getestet. Leider alles erfolglos. Wenn ich keine Lösung finde, werde ich den Pod leider abgeben müssen. Meine Testphase mit dem OmniPod endet bald und in zwei Wochen muss die Entscheidung gefallen sein. OmniPod, ja oder nein? Ich werde jetzt wohl noch direkt unter dem Pod Nasara Kinesiologie Tape und Cavilon Langzeit-Hautschutzcreme testen.

Gibt es noch Nutzer des OmniPods unter euch, die das selbe Problem haben? Falls ja, was hat euch geholfen? Ich weiß ehrlich nicht mehr weiter."
Liebe auf den ersten Pieps: ich kann gut nachvollziehen, dass meine Blog-Leserin ihren OmniPod nicht mehr missen möchte.

21.03.2014

Frühlingsgefühle: Pancri ist verliebt!

Auf der Suche nach einer Erklärung für meine Blutzuckerschwankungen bin ich zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Pancri ist verliebt. Ich habe sonst keine andere Erklärung gefunden....



Denn ich habe nichts anders gemacht als gewohnt:

  • wie immer wie ein Scheunendrescher gegessen und gearbeitet, 
  • Essen nicht anders berechnet und dafür auch nicht anders gespritzt/gepumpt,  
  • Insulin-Basalrate wie gewohnt laufen lassen, 
  • wie immer auch meinen Trainingsplan befolgt, 
  • Stress gehabt ;), aber den brauche ich auch,
  • Erkrankungen und Infektionen... nix dergleichen gehabt... na ja die Geschichte mit dem Daumen, aber die ist auch schon fast ausgestanden,
  • na und neu verliebt habe ich mich auch nicht (na gut immer mal wieder neu in meinem Mann)... also ist von keinem Hormonchaos auszugehen.
Sicherlich habe ich im Rahmen meiner Ursachenforschung für das Blutzuckerchaos auch einen OmniPod/Pumpen-Chek durchgeführt: OmniPod läuft rund, Insulin ist nicht "gammelig" ;) / kein Gammel-Insulin-Skandal, Batterie ist frisch gewechselt, die Blutzuckerwerte habe ich mit mehreren Blutzuckermessgeräten abgeglichen, OmniPod sitzt schön im Hüftspeck, na und Ärger mit dem Schlauch fällt bei Omnipod-Trägern ja eh weg... Also alles bestens!

Es kann nur eine Erklärung geben: Pancri ist verliebt! Meine Bauchspeicheldrüse ist im Rausch der Frühlingsgefühle... Sie ist high und flirtet was das Zeug hält...