01.03.2015

Traurig aber wahr: Ohne Insulin muss ich tatsächlich sterben!

Weder Quantenheilung, Wunderheilsprüche von Dorfhexen, BDH, grüne Smoothies, Rohkost oder die Germanische neue Medizin (schaut euch das besser nicht an: http://neue-medizin.de/html/diabetes.html) können das fehlende Insulin ersetzen oder die Betazellen beim Typ-1-Diabetes wieder zum Insulin produzieren "überreden". Es funktioniert nicht, nein. Und glaubt mir ich bin definitiv jemand, der sich nicht immer blind für die Schulmedizin entscheidet und sofort zu Medikamenten greift.
Rohkost statt Insulin: NEIN, das funktioniert bei Typ-1-Diabetikern nicht!

Mittel der Natur statt Insulin?

Ich bevorzuge die Mittel der Natur, gehe auch zum Heilpraktiker, allerdings nicht in der Hoffnung, dass ich dort meinen Diabetes wieder loswerde, bzw. kein Insulin mehr spritzen muss, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass Heilpraktiker beispielsweise in Sachen Lebensmittel-Unverträglichkeiten, Übersäuerung oder meinetwegen auch bei Rückenproblemen, Migräne und Magen-/Darmbeschwerden sehr gute Dienste leisten können.

Diejenigen, die selbst Diabetes Typ 1 haben, wissen wie man sich fühlt, wenn dem Körper drei/vier Stunden Insulin fehlt. Dir geht es richtig mies, Hitzewallung, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwäche, Herzrasen, Atemnot... Es folgt das ketoazidotische Koma (Coma Diabeticum), schlussendlich führt das ganze dann zum Tod. Auch dann, sogar gerade dann, wenn ich täglich mit leerem Magen oder ohne Kohlenhydrate einen Marathon (oder auch 3,5 Marathons am Stück ;)) bestreiten würde (Ketone aufgrund der Hungerrast!!!). Damn!

Rohkost statt Insulin: Kind stirbt!

Leider wollten das scheinbar Anhänger der Germanischen Neuen Medizin/Heilkunde nicht glauben, dass Insulin-Injektionen für Typ-1-Diabetiker lebensnotwendig sind, und deshalb musste ihr vierjähriges Kind sterben!!! Eltern verordneten Rohkost statt Insulin, Kind stirbt!

Verschont mich mit dem Diabetes-Heil-Hokuspokus!

Deshalb musste ich kürzlich weinend den Raum verlassen, mein wunder Punkt:
Kürzlich habe ich mir leider wieder Diabetes-Typ-1-Hokuspokus anhören müssen, es gäbe da eine Möglichkeit ohne Insulin, man müsse nur... Und du gehst die Sache falsch an... Und überhaupt und sowieso. Das Gespräch wurde so tiefgreifend, dass ich weinend den Raum verlassen musste. Ich habe mich elendig gefühlt und mir die Schuld für die Krankheit gegeben. Dieses Gefühl hatte ich ewig nicht mehr. Dieses: "Du hast deinen Körper nicht unter Kontrolle, das muss so nicht sein, du kannst was dagegen tun". Nein verdammt, das kann ich nicht! Warum glaubt mir "niemand". Es geht nicht ohne Insulin, warum versteht das keiner (jedenfalls manche Stoffwechsel-gesunde Menschen nicht) Diabetes Typ 1 ist nicht heilbar! Dieser jemand (eine sie) hat es geschafft mich kurzzeitig auszuknocken, obwohl sie Diabetes nicht im geringsten versteht, sogar von "die Diabetis" spricht statt von "der Diabetes".

Tipps und Ratschläge wie etwa, "Schon mal mit Zimt versucht den Blutzucker zu senken?" oder "Meine Oma hat auch Diabetes, sie braucht jetzt nicht mehr zu spritzen, denn sie hat 10 Kilo abgespeckt", begegnen mir fast täglich und mögen ja gut gemeint sein... ABER der Diabetes ist zu komplex, als dass ihn jemand verstehen könnte, der ihn nicht selbst an der Backe, bzw. sich nie wirklich damit auseinander gesetzt hat. Darüber kann ich nur noch müde lächeln und mir meinen Teil denken.

Gegen so viel Dummheit hast du keine Chance

Wenn das Gespräch allerdings wie im beschriebenen Fall so tiefgreifend wird und neunmal klug mal zwei (2 gegen einen ist eh fies) auf mich eingedroschen wird, dass ich zu blöd sei, meinen Körper in die richtigen Bahnen zu lenken, nur weil ich mich nicht mit Essen zügeln kann, dann hört für mich der Spaß auf! Gegen so viel Dummheit hast du keine Chance!

Übrigens möchte ich mich an dieser Stelle gleich auch für die zahlreichen Wunderheiler-Mails bedanken, die mich über meinen Blog erreichen.... NICHT. Ich sammele sie alle ungelesen im Ordner "Papierkorb".

25.02.2015

Kurvendiskussion: Messen, Analysieren und Korrigieren mit dem Dexcom und FreeStyle libre

Seit geraumer Zeit messe und dokumentiere ich meine Blutzuckerwerte nicht mehr. Nicht etwa weil ich faul bin, sondern weil das Dank Dexcom (CGMS) und FreeStyle libre (FGMS) nicht mehr nötig ist.  Der "Spaß" mit den kontinuierlichen Glukosemesssystemen CGMS und FGMS ist natürlich nicht ganz billig, ABER damit finanziere ich mir bessere Blutzuckerwerte und mehr Lebensqualität. Die Zinsen rechnen sich also definitiv! Auch wenn das Gesundheitssystem das noch nicht ganz wahrhaben möchte(!), die Krankenkassen die Kosten bis dato nur vereinzelt übernehmen.
FGMS und CGMS: Kurvendiskussion für mehr Lebensqualität mit Diabetes

Was nutzt mir ein einzelner Blutzuckerwert?


Beim Blutzuckermessen hat mich weniger das "In-den-Finger-Piksen" gestört, als der fehlende Blutzuckertrend. Was nutzt mir ein punktueller, einzelner Blutzuckerwert? Eine Momentaufnahme? Nicht sonderlich viel. Der Verlauf der Blutzuckerwerte über den gesamten Tag, die Kurve und vor allem der vorausschauende Blick auf den Blutzucker (Glukosetrend, Pfeil auf dem Display) ist doch entscheidend.

Denn nur so kann ich "Blutzuckerkatastrophen" sprich Hypo- und Hyperglykämien rechtzeitig vorbeugen und bereits bestehende Therapiefehler erkennen und ausbügeln.


Kurvendiskussion... I LIKE!


Kurvendiskussion kennt man aus der Mathematik und darunter versteht man die Untersuchung des Graphen einer Funktion. Das reicht, ich war nie ein Mathe-Genie, Mathe ist ein Arschloch, deshalb übersetze ich auf Diabetisch: Die Blutzuckerwerte bzw. Glukosewerte werden im Minutentakt gemessen, als Graph skizziert und dieser kann auf dem Display des CGMS/FGMS abgelesen werden. Zudem können wir den Werten aus der Situation heraus oder auch im Nachhinein Parameter wie etwa "Essen", "Sportliche Aktivität", "Stress"... zuweisen und anhand des Graphen und der "Notizen" die Werte analysieren und korrigieren. Perfekt! Natürlich sind die Werte mit dem PC auslesbar und mit Software analysierbar/auswertbar.. 

Ich erkenne beispielsweise, dass ich nachts meine Basalrate umdisponieren muss, dass ich weniger oder mehr Bolus für mein Lieblingsessen benötige als bisher angenommen, dass allerdings nur wenn ich es abends esse, nicht etwa mittags. Es sind die Dinge, mit denen man nicht rechnet, die nicht immer selbsterklärend sind und die man nun endlich aufdecken kann und die plötzlich so logisch erscheinen... Der AHA-Effekt!

Außerdem kann ich meine Blutzuckerwerte im Sport optimal anpassen. Kann vorausschauend agieren, Unterzuckerungen mit Kohlenhydraten rechtzeitig abfangen, gleichgültig in welchen Situationen. Ob Stress, Wetter, Hormone, Infekte, Sport, Wettkämpfe, Arbeit, Vorträge, Party oder Urlaub... all das sind Faktoren die sich auf den Blutzucker auswirken und die sich nicht oder nur sehr schwer mit punktuellen Messungen erkennen, einschätzen und korrigieren lassen. Es sei denn, ich messe 20 Mal und mehr am Tag meinen Blutzucker, dokumentiere mir alle Blutzuckerwerte in den unterschiedlichsten Situationen, auch nachts versteht sich ... und habe kein Leben mehr neben dem Diabetes PLUS kaputte Finger.

Dank der Glukosemesssysteme habe ich bessere Blutzuckerwerte im Alltag, es geht mir damit natürlich deutlich besser, ich habe viel mehr Energie und lebe intensiver, ich senke das Risiko Folgeerkankungen zu bekommen und mein HbA1c-Wert (für diesen nahezu nichts-aussagenden Durchschnittswert(!!!) sich das Gesundheitssystem ja leider immer noch immens interessiert) hat sich entsprechend deutlich verbessert.


Was geht in den "Köpfen" der "Krankenkassen" vor?


Und nun bleiben noch zwei Fragen: Warum verdammt müssen wir als Diabetiker Extraschichten schieben, um uns die Sensoren leisten, die kontinuierlchen Glukosemesssysteme finanzieren zu können? Damit wir mehr arbeiten und damit mehr Stress haben? Die Auswirkungen von Stress sollten den Kassen eigentlich bekannt sein. Ich hoffe nur, dass sich nicht darauf "ausgeruht" wird, dass wir Selbstzahler, derzeit nur wenig Blutzuckerteststreifen rezeptieren lassen, die Kosten für bessere Blutzuckerwerte und mehr Lebensqualität selbst tragen. 

Davon abgesehen: Was ist wirklich teurer für die Krankenkassen? 450 Teststreifen (mehr werden nicht bewilligt) + schlechte Blutzuckerwerte (und dessen Folgen) oder sechs Sensoren + gute Blutzuckerwerte pro Quartal?

Ich bin vielleicht ein kleiner Wurm, der hier nicht ernstgenommen wird, aber: ICH WILL EINE ERKLÄRUNG, EINE PLAUSIBLE BEGÜNDUNG FÜR DEN MIST DER HIER VERZAPFT WIRD, FÜR DAS, WAS HIER GEWALTIG SCHIEFLÄUFT!

22.02.2015

Heute spricht Diabetes Typ F (bzw. Diabetes Typ M)!

Ob Kind, Mutter, Vater, Geschwister, der Partner oder die Katze ;-), Familienangehörige haben es nicht immer einfach mit uns Typ-1ern (zumindest nicht mit mir).

Wie kommt Diabetes Typ F (Famile, Ferwandte ähhh Verwandte), in meinem Fall Diabetes Typ M (Miaule und Moppi), mit meinem Diabetes zurecht? Wie gehen Sie damit um, wenn ich bei Unterzuckerung gereizt oder bei zu hohen Blutzuckerwerten (die sich nicht erklären lassen) depressiv gestimmt bin? Wie ermutigen Sie mich, wenn mich beispielweise die Angst vor den Folgeschäden einholt und mir nur zum Heulen zu Mute ist (klar, kommt das auch mal vor!)? Und last but not least: Wie geht es ihnen dabei?

Stimmungsbarometer Blutzucker

Insbesondere die Angst vor schweren Unterzuckerungen (Hypoglykämien) belastet laut der internationalen DAWN2™-Studie in Deutschland mehr als 60 Prozent der Angehörigen! Deshalb habe ich genau dazu mal meinen Mann (Moppi) und meine Katze Miaule ;) befragt:

Woran erkennt ihr, dass ich unterzuckert bin? Wie reagiert ihr darauf und was fühlt ihr dabei?

Moppi: Zu Beginn einer Unterzuckerung merke ich meist nur, dass Steffi etwas verwirrter ist als sonst und ein wenig neben sich steht. Auch reagiert sie gereizter als üblich und lässt sich schneller von Kleinigkeiten aus der Bahn werfen. Allerdings kann es für all das auch andere Ursachen geben, darum fällt die Abgrenzung schwer. Sichtbare körperliche Symptome tauchen leider erst sehr spät auf und dann geht es rasant abwärts. Spätestens beim Kopf zucken hört der Spaß auf, da dann eine Ohnmacht nicht lange auf sich warten lässt. Zum Glück sieht Steffi in so einer Situation ein, Traubenzucker zu nehmen, was sie vorher meist verweigert. Da sich die Anzahl der schweren Unterzuckerungen (Ohnmacht und Notarzt) in den letzten zehn Jahren fast an einer Hand abzählen lässt, bin ich meistens gelassen, wenn der Zucker mal wieder etwas absinkt. Aber tritt dann doch mal das besagte Kopfzucken ein, gerate ich ganz schön in Panik.

Miaule: Miau!

Meine Diabetes-Helferlein: Moppi und Miaule immer wachsam! 

Mein Mann ist natürlich besorgt, aber richtig "Angst" hat er selten. Sein Vater hatte auch Diabetes Typ 1 und er hat sich allein deshalb quasi schon zwangsläufig viel mit der Krankheit beschäftigt. Und wer sich mit der Krankheit vielmehr mit seinen Ängsten auseinander setzt, stellt sich diesen.

Fatal wäre es, wie es einige Eltern von Kindern mit Diabetes tun (was ich teils auch nachvollziehen kann), diese zu überhüten. Das verhindert die Selbstständigkeit! Das Handeln und Denken der Mitmenschen darf sich nicht nur um und mit dem Diabetes drehen.

Ich hasse es beispielsweise, wenn ich erwähne, dass ich Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schnupfen habe oder mir schwindelig ist und dann gefragt werde: "Ist dein Blutzucker nicht okay?". Doch mein Blutzuckerwert ist okay, aber mir darf es auch mal "schlecht" gehen, ohne dass der Diabetes daran Schuld ist. Und ja ich raste auch mal aus, wenn ich nicht unterzuckert bin ;). Nur dann ist es "vielleicht" begründet ;-P. Bei einer Unterzuckerung bin ich streitsüchtig, auf Krawall gebürstet ohne jeglichen Grund. Dafür entschuldige ich mich natürlich hinterher.

Alles was ich während einer Hypo gesagt habe, das habe ich nicht gesagt

Moppi, Miaule und ich haben uns abgesprochen: "Alles was ich während einer Hypo gesagt habe, das habe ich nicht gesagt". Moppi und Miaule wissen längst, wie ich ticke. Moppi kennt mich, versteht mich, hört mir zu und hat vor allem eines, was ich nicht habe: viel Geduld! Vor allem auch mit mir. Auch Miaule weiß, wenn sie sich besser verstecken sollte ;).

Geduld ist entscheidend!

Aber vor allem die Geduld ist entscheidend! Wenn meine Insulinpumpe, das Blutzuckermessgerät, CGMS, FGMS o. ä. nicht funktionieren, ich ohne Insulin irgendwo festsitze, brauche ich seine Geduld, ihn als Ruhepol. Moppi ist es, der mir dann, das Insulin bringt oder die Gerätschaften repariert oder beim Service anruft, während ich mich noch über die Technik oder mich selbst ärgere und alles verfluche ;).

Moppi: Immer wieder faszinierend, wie sich scheinbar unumgängliche Weltuntergänge innerhalb weniger Minuten mit etwas Ruhe und überlegtem Handeln beheben lassen ;).

Steff: Pah!

Die Sache mit dem Humor, den man nie verlieren sollte!

Wir bringen aber auch beide ähh alle drei viel Humor ins "Spiel". Denn diesen sollte man nie verlieren, vor allem dann nicht, wenn man sich in Selbstmitleid verstrickt. Es kommt schon mal vor, dass mir einfach zum Heulen zu Mute ist: "Scheiße, warum ich, kein Bock auf dem Mist." Tja es nützt ja alles nix. Dann fangen wir an bewusst Humor ins Spiel zu bringen. Diabetes wird zu "Diabombtis", wird auf die Schippe genommen, bis aus den traurigen Tränen, fröhliche werden. Spätestens dann, wenn Miaule die Blutzuckerteststreifen munter in der Wohnung verteilt, werden die Sorgen in den Hintergrund gedrängt. Aber auch Kritik ist von Nöten!

Den Spiegel vorhalten

Kritik in Sachen Diabetes kann ich gar nicht gebrauchen, sie ist aber notwendig. Genau wie in anderen Lebensbereichen auch. Erst wenn mir jemand den Spiegel vorhält, wird mir oft klar, welche Dinge ich verändern muss, damit es besser läuft.

Der 24-Stunden-365-Tage-im-Jahr Diabetes

Der Diabetes bestimmt beeinflusst nicht nur meinen sondern auch unseren Alltag. Wir haben wie beschrieben unseren Weg gefunden, wie wir damit umgehen, uns nicht unterkriegen lassen (die Gefahr ist vor allem bei Folge- und Begleiterkrankung leider viel zu groß). Humor, Geduld, Verständnis aber auch Kritik und viel Miau, lässt uns entspannter damit leben.

Diabetes ist unser ständiger Begleiter, aber wir haben einen Weg gefunden, dass er unseren Alltag nicht beherrscht! 

18.02.2015

Faschingslauf um den Maschsee: Fast Food auf "schnellem" Fuß

Sonntag fand ein Faschingslauf, einmal rund um den Maschsee in Hannover statt. Die Maschseerunde konnte wie jedes Jahr mit dem Fahrrad, mit Rollschuhen, mit dem City-Roller, auf dem Pferd, egal wie nur ohne elektrische Hilfsmittel angetreten werden. Die schnellsten und die kreativsten Läufer wurden mit handgemachten Medaillen gekührt. Der Faschingslauf jährte sich bereits zum 5ten Mal, war somit ein Jubiläumslauf, wie auch dieses Jahr der Hannover Marathon (25 Jahre) einer sein wird, den ich mal so nebenbei erwähnt, in der NDR-Laufgruppe bestreiten darf :).

Aber heute ist erst mal der Faschingslauf am Maschsee Thema, bei dem mir am Sonntag nämlich ein paar ganz verrückte Dinge (nicht nur) in Sachen Diabetes passiert sind.

The whole story:

Ich bin so wie ich bin! Und heute eben ein Big King XXL 


Sonntag morgen hatte ich beim Ankleiden schon meinen Spaß. Kaum hatte ich mein Burger-(bzw. "Big King XXL"-)Kostüm angezogen, erntete ich die ersten Kommentare seitens Hendrik: "Toll, jetzt habe ich hunger". Damit wusste ich schon (fast), worauf ich mich eingelassen hatte, was mich im Laufe des Tages erwarten wird. Ich überlegte noch kurzzeitig, ob die Idee, bereits in meinem Burger/FastFood-Kostüm zum Maschsee (quer durch Hannovers City) zu laufen, eine so glorreiche war. Aber hey: "Ich bin so wie ich bin! Und heute eben ein Big King XXL (Limited Edition: mit Tomaten wohlbemerkt)".

Auf dem Weg zum Maschsee hatte ich schon meinen Spaß, wie man sich vielleicht vorstellen kann. Beispiel gefällig? "Hehe, Burger King ist da was entlaufen",... Ich erspare mir jegliche Details. Pubertäre Jungs halt ;-P.

Verrückte Läufer-Meute in den "heißesten" Outfits 


Pünktlich 15 Minuten vor Start (um 11:00 Uhr) war ich jedenfalls am Nordufer des Maschsees angekommen, um dort die liebe Pamela Nickel (ohne die es diesen außergewöhnlichen Lauf gar nicht geben würde) und die verrücktesten Leute in den heißesten "Läufer-Outfits" überhaupt zu treffen. Ein Bild für die Götter und auch für Eichels-Event, Neue Presse und die Bild-Zeitung, die mit vor Ort waren.

Verrückte Läufer-Meute in den "heißesten" Outfits: Faschingslauf um den Maschsee 2015. Foto: Wilfred Feege

"Ketchup-Flasche" zückt Insulinpumpe 


Mitten im Getummel entdeckte ich eine "Ketchup-Flasche" ;). Ich musste sie einfach auf ihr Kostüm ansprechen, da wir ja quasi wie abgesprochen zusammen passten. So kamen wir ins Gespräch. Als sie dann plötzlich ihre Insulinpumpe zückte, war ich baff. (Als hätte ich so etwas noch nie gesehen ;)). Das gibt es doch nicht! Burger trifft Ketchup und beide haben Diabetes Typ 1 ;)? Das kann doch fast kein Zufall mehr sein.

Faschingslauf um den Maschsee: Hamburger trifft Ketchup, beide haben Diabetes Typ 1. Ketchup-Flasche zückt Insulinpumpe.

Futter für die Presse: Es ist nicht immer drin, was draufsteht

Das ist doch gefundenes Fressen für die Klatsch-Presse und das noch im wahrsten Sinne des Wortes! Aber so viel sei angemerkt: Es ist nicht immer drin, was draufsteht. Die Sache mit dem Etikettenschwindel und so, kennt ihr ja. Diabetes kommt nicht von "zu viel Burger, Zucker oder meinetwegen auch zu viel Ketchup essen"! Das nur mal so nebenbei erwähnt.

Der Lauf und die nicht verdiente Medaille


Dann ging es los und dann war ich auch schon wieder im Ziel ;). Locker, flockig, lief jeder in seinem Tempo um den See und hatte sichtlich Spaß, es wurde unterwegs gesungen, gelacht, na und die Blicke der Passanten sprachen Bände. Die Aufmerksamkeit war uns sicher.

Ich hatte den den dritten Platz in der Gesamtwertung und den erste Platz der Frauen in der Kategorie Schnelligkeit belegt. Bei der "Siegerehrung", zu der Snacks und (wärmende) Getränke gereicht wurden, gabs dann also auch eine handgemachte Medaille für mich. Da die Medaillen aus Holz eigens, liebevoll angefertigt wurden, freute ich mich umso mehr darüber!

5. Maschsee-Faschingslauf  2015. Links im Bild: mit Pamela Nickel bei der Siegerehrung ;), rechts im Bild: die handgefertigte Medaille
Die Medaille bekommt natürlich einen Ehrenplatz, auch wenn ich sie eigentlich gar nicht verdient habe. Schließlich bin ich nicht in Badelatschen, Hackenschuhen oder Cowboystiefeln gelaufen, wie manch anderer. Na ja dafür aber auf Plateau"schuhen" ähh Plateauwerten, mein Blutzucker war leider durchgehend zu hoch und wollte sich auch durch (vorsichtiges) Korrekturspritzen nicht absinken lassen. Erst eine Stunde nach dem Lauf erreichte ich endlich wieder einen Blutzuckerwert unter 200 mg/dl. Na ja und klar, dass dann auch noch die Unterzuckerung folgen musste... Plötzlich wirkt dann das ganze Insulin auf einmal, dessen Wirkung zuvor gehemmt wurde. Dadadadaaaa ich liebe es... NICHT.

Für die besten Kostüme haben Pamela und ihre Crew selbstverständlich auch Medaillen vergeben! Mein Diabetes bekam aber keine für seine Plateauschuhe ;).

Mein Fazit? Eine rundum gelungene Lauf-Spaß-Veranstaltung, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Dafür hat so manch einer sogar eine weite Anreise in Kauf genommen. Also auf jeden Fall nächstes Jahr dazu stoßen, mitmachen und mit uns Spaß haben! Sagt Patrick übrigens auch, der eine Medaille fürs beste Kostüm bekommen hat: Zum Bericht von Patrick Hussel.

15.02.2015

Nackte Katzen, Trend-Sportarten und deren Auswirkung auf den Blutzucker: abf Hannover

Samstag waren wir auf der abf Hannover (Messe für aktive Freizeit). Die Themen Reisen und Camping interessierten mich dabei jedoch weniger als der "fit&aktiv"-Bereich und die Heimtier-Messe.

Am liebsten hätte ich sofort alle vorgestellten Sportarten wie etwa Bouldern, Wrestling, Walking Ball... ausgetestet. Ausnahme Tauchen, da bin ich Angsthase. Nein, nicht wegen meines Diabetes. Denn ja, welch Wunder, auch mit Diabetes ist tauchen möglich. Dennoch muss man als Typ-1er natürlich etwas achtsamer sein als ein Stoffwechsel-Gesunder (aber das versteht sich ja von selbst). Eine Unterzuckerung möchte ich in den Tiefen des Meeres jedenfalls nicht erleben.

Generell bin ich beim Testen neuer Sportarten anfangs etwas vorsichtiger, kontrolliere häufiger meinen Blutzucker als bei gewohnten sportlichen Aktivitäten. Neuer, anderer Sport führt oft schneller zur Unterzuckerung als man damit rechnet, doch schnell stellt sich dann auch eine Routine ein (wie das gerade aktuell bei mir beim Yoga und Jumping der Fall ist). Der Blutzucker sinkt dann nicht mehr so schnell und man lernt es einzuschätzen und einzuplanen, ohne ständig messen, essen oder Korrektur spritzen zu müssen. Eins muss ich noch klarstellen, die ersten Fragen kamen nämlich schon: Jumping mit OmniPod klappt super, bei mir ist nicht mal ein Fixieren nötig!

Auf der ABF hat vor allem Bouldern und "Powerboarding" mein Interesse geweckt. Wobei EMS vermutlich effektiver ist, als Letzteres und ich mir nicht noch mehr Hobbys "aufhalsen" kann/darf/sollte. Also blieb das Powerboard (damit 1500 Euro auf dem Konto ;)) stehen und der Gedanke, wo ich in Hannover Bouldern kann, verschwand... Jedenfalls für den Moment, als ich die Nacktkatzen erblickte. Damn(!), sind die süüüüß... Apropos süß...In dem Moment fiel mir ein: Blutzucker unbedingt messen, äääh scannen! Trockene "Messeluft" macht durstig, denke dann oft mein Blutzucker ist zu hoch. Kennt ihr das auch?

abf Hannover Messe 2015: Nackte Katzen, Trend-Sportarten und deren Auswirkung auf den Blutzucker
Außerdem lässt "Messeluft" meinen Blutzucker ansteigen, ähnlich wie beim Reisen, das mag mein Diabetes auch nicht. Aber Blutzucker war im grünen Bereich, scheinbar hatten die Nacktkatzen eine beruhigende Wirkung ;). Hatte mich mit dem Züchter unterhalten und durfte sie sogar streicheln. Voll weich die kleinen "Mätze". Nun gut, so eine Entscheidung will gut überlegt sein, Moppi und Miaule haben da auch noch das ein oder andere Wörtchen mitzureden und mitzumiauen.

Als kleinen "Trost" gabs dann aber noch meine heiß geliebte Lakritze. Die stärkste, die ich am Stand bekommen konnte. Damit ging es dann nach Hause und ich beendete den Samstag mit Yoga und Lakritze, um mich auf einen Sonntagslauf  "der ganz besonderen Art" einzustimmen ;). Bericht folgt...

11.02.2015

Volljährig! 18 Jahre mit Schramme im Lack unterwegs

"Heute" ist so ein Tag, den ich nicht einzuschätzen weiß. Soll ich mich freuen, gar stolz darauf sein, dass ich fleißig 18 Jahre lang, 24 Stunden täglich Ausdauersport in Sachen Diabetesmanagement betrieben habe? Ist ja schon eine Leistung... Oder soll ich heulen, dass ich es 18 Jahre lang betreiben musste? Beides wäre wohl nicht richtig. In jedem Fall habe ich meinen Diabetes heute zum Geburtstag mal Kacki-Kekse gebacken!

Krawall und Remmidemmi: Mein Diabetes ist volljährig! Habe ihm extra Kacki-Kekse gebacken!

Ohne Diabetes wäre ich ganz sicher nicht der Mensch geworden, der ich heute bin

Diabetes braucht ganz sicher kein Lebewesen, so wie alle anderen Krankheiten auch, dennoch muss man das Beste draus machen. Und ohne Diabetes wäre ich ganz sicher nicht der Mensch geworden, der ich heute bin. Ob das nun gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.

Was wäre ich dann geworden?

Aber wäre ich nicht der Mensch geworden, der ich heute bin, dann hätte ich wohl möglich meinen Mann nie kennengelernt, hätte gerade keine Miaule schnurrend auf meinem Schoß sitzen, wäre vielleicht keine 143 Kilometer am Stück gelaufen, hätte diesen Blog niemals gestartet und viele liebe Menschen, ob mit oder ohne Typ 1-Diabetes, gar nicht kennen und lieben lernen dürfen. Außerdem hätte ich mich wohl nicht so intensiv mit dem Thema Gesundheit und Ernährung auseinander gesetzt. Aber vielleicht hätte ich das auch nicht müssen? Denn ohne Diabetes, wäre mir die ein oder andere weitere Erkrankung vielleicht erspart geblieben, ebenso eine Nah-Tod-Erfahrung? Und last but not least hätte ich auch meiner Familie und meinem Mann Sorgen erspart und deren Nerven geschont. Hätte, wäre, wenn... vielleicht! Nur was wäre dann gewesen?

A wie Abi, Z wie Zuckerwert

Immerhin kann ich bis dato von mir behaupten, dass ich was erlebt habe ;) und mich auch "mit Schramme im Lack" ganz gut durchs Leben geschlagen und einiges erreicht habe (jedenfalls das, was ich wollte... okay ein paar Träume gibt es da noch, aber das Leben soll ja morgen auch noch nicht vorbei sein). Das meiste davon musste ich mir wirklich sehr hart erkämpfen (ich bin leider nicht der Typ, dem alles zufällt, außer der ein oder anderen Krankheit ;/): Das reicht von A wie Abi, B wie Blog, über D wie Diplom, K wie Karriere, G wie Gesundheit, M wie Marathon, bis hin zu Z wie Zuckerwert.

Siegt mit 18 Jahren endlich die Vernunft?

Nun, was aber wird sich ab jetzt ändern? Jetzt wo mein Diabetes 18 Jahre ist, volljährig! Wird er nun vernünftig? Schließlich ist er jetzt erwachsen. Ich bin optimistisch, aber nicht naiv ;). Okay manchmal vielleicht ein bisschen. Aber eines steht fest: mein Diabetes, der Garstkopp wird mit seinen 18 Jahren sicher auch noch nicht vernünftig werden, sondern es vielmehr ausnutzen, dass er jetzt alleine entscheiden darf. Ehrlich gesagt, habe ich das ja auch getan ;).

Achterbahnfahrten und Glukosemesssysteme

Bedeutet also: mich erwarten weiterhin Hypos und Hypers und unerklärliche Blutzucker-Achterbahnfahrten. Der ein oder andere "Nervenzusammenbruch", weil mal wieder gar nichts läuft?! Aber glücklicherweise habe ich meinen Moppi und meine Miaule an meiner Seite und Familie, Freunde und Kollegen. Und nicht zu vergessen nen OmniPod und ein CGMS/FGMS!

An der Gesundheit zuletzt sparen

Die kontinuierlichen Glukosemesssysteme + Sensoren + weitere Folgekosten muss ich mir zwar hart erarbeiten, weil mir die Krankenkasse das (noch) nicht zahlt... ABER es gibt Hoffnung auf Kostenerstattung (KK hat sich positiv geäußert) und an der Gesundheit sollte man doch zuletzt sparen, ist es nicht so?

"Erfüllst du mir all meine Wünsche?"

Jetzt ratet mal, was mich mein Diabetes-Garstkopp daraufhin gerade fragt: "Erfüllst du mir all meine Wünsche, wo du doch an deiner Gesundheit zu letzt sparen möchtest?" Wünsche? Geburtstagswünsche hat er wohl jede Menge... die werden in Kürze in der BSL ausdiskutiert (Freitag hat mein Diabetes sich dort angekündigt). Schaut unbedingt mal vorbei... NICHT ;)!BSLBSLBSLBSLBSLBSLBSL STOPP (<< das war der Garstkopp ;)).

Aber eines sag ich euch schon mal vorweg: Solange der Diabetes in mir wohnt, hat er mir zu gehorchen! Also entweder "verschwindet er oder er benimmt sich!". Da es leider noch keine Heilung gibt, bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als mir zu gehorchen und sich zu benehmen!

In diesem Sinne: Happy Birthday... Garrrr...stkopp Diabetes!

08.02.2015

Tanz der Zuckerfee: Matthias Steiner rockt Let's Dance!

Hatte doch kürzlich berichtet, dass und warum Matthias Steiner ins Dschungelcamp muss! Nun hat er sich auch schon bereit erklärt ;). Folgende Meldung erreichte mich via Facebook:




Okay einverstanden ;), Matthias Steiner bevorzugt es zu tanzen, statt Larvenbrei zu verzehren.

Metamorphose

Das kann vor allem mein Mann sehr gut verstehen. So hatte er kürzlich zufällig zwischen seinen Erbsen zwei merkwürdige Exemplare mit einer extra Portion Eiweiß entdeckt (siehe Foto), die sich dann leider nicht als Zaubererbsen, sondern als Kartoffelkäferlarven entpuppten, äääh NEIN IIIH outeten/vorstellten, nicht entpuppten! Sie waren ja schon tot und somit konnten sie keine Metamorphose mehr durchlaufen. In jedem Fall müssen Larven laut Hendrik wohl nicht unbedingt auf dem Speiseplan stehen.
Kartoffelkäferlarve in Kaufland-Erbsen :/

Wie viel BE haben Kartoffelkäferlarven?

Matthias Steiner soll also lieber bei Let's Dance tanzen und nicht ins Dschungelcamp gehen. Außerdem: Wer weiß schon, wie viele BE Dschungelcamp-Tierchen haben? Schwer zu berechnen... obwohl Tanzsport in Kombi mit der Aufregung in einer Live-Show auch nicht zu verachten ist und den Blutzucker erst mal in Aufruhr versetzen wird ;). Aber der Matthias der rockt das Ding. Ob mit oder ohne Diabetes (fast) nichts ist unmöglich. Und in Zeiten von CGMS/FGMS noch viel mehr :).

Go Matthias Steiner go!

Wir feuern ihn jedenfalls alle an und unterstützen ihn, wenn er das Tanzbein schwingt, oder nicht? Klar tun wir das, wir Diabetiker müssen doch zusammenhalten :). Ich bin mir sehr sicher, dass der Olympia-Sieger im Gewichtheben eine Metamorphose durchlaufen wird, die ihn als Tanzfee entpuppen lassen wird! Ich sehe schon die Schlagzeile: "Tanz der Zuckerfee: Matthias Steiner rockt Let's Dance"! Er selbst schreibt auf Facebook, dass er schon sehr gespannt sei, wie sich dieser Sport auf seinen Blutzuckerspiegel auswirken und vor allem wie sich die Aufregung in den Liveshows bemerkbar machen wird. Das sind wir auch Matthias und drücken dir alle kräftig die Daumen. In diesem Sinne toi toi toi. Am 13.03.2015 geht es los!

Ein Kompliment von Matthias Steiner für meinen Diabetes-Blog

Wow und das folgende Kompliment muss ich hier mal im Blog festhalten. Ein Lob von Matthias Steiner für meinen Blog geht natürlich runter wie Öl ;). DANKE:

04.02.2015

Dick, dumm, Diabetes und Steckrüben-Pommes

Pommes? Ich liebe Pommes! Und deshalb bin ich dick, dumm und habe Diabetes. Ähm nein, deshalb habe ich natürlich keinen Diabetes, also ich habe schon Diabetes, aber zu viel Fast Food oder Zucker ist nicht der Grund dafür. Ach weißt du was, drehe es dir hin, wie du möchtest, meinetwegen glaub doch, dass "schlechtes" Essen schuld an allem ist!

Mir just mal egal, denn gleich gibt es POMMES!!! Genaugenommen Steckrüben-Pommes. Wer keine Steckrüben mag, kann auch Topinambur (die werden dann RICHTIG knusprig), Pastinaken oder Kohlrabie zu Pommes verarbeiten. Und wer keine Pommes mag (hö? Wer mag die bitte nicht? Na ja es geht ja um die Form), kann auch Nudeln (siehe Foto), beisielsweise mit Spiral Cutt formen.
(Beispielsweise erhältlich: Triangle 90 442 03 02 Curler-Set, 3-teilig)


Gemüse-Pommes

Pommes/Fast Food mal anders: Steckrüben-Pommes

Zutaten:
  • Steckrübe(n), Topinambur oder/und Kohlrabie,
  • Kürbiskernöl oder Walnussöl,
  • Gefrierbeutel,
  • Kräuter nach Wahl,
  • Gewürze nach Wahl, etwa Paprika, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Steckrübe(n), Topinambur oder/und Kohlrabi schälen und in Pommesstreifen/Stifte schneiden. Etwas Kürbiskernöl oder Walnussöl mit Kräuter nach Wahl und Gewürzen nach Wahl in einen Gefrierbeutel geben.Die Pommesstreifen in den Gefrierbeutel dazugeben, den Gefrierbeutel verschließen und massieren ;). Gegebenenfalls den Vorgang mit den verbliebenen Pommesstreifen wiederholen.

Ab damit auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bei 180°C Umluft etwa 30 Minuten garen. Die "Pommes" sollten leicht angebräunt sein, dann sind sie fertig. Mmmh es duftet schon ;).

So und jetzt genießen! Aber Vorsicht, nicht dass du jetzt auch Diabetes bekommst! Harrr... nein, ich rege mich ja gar nicht auf. Ommmm...
Links im Bild: Steckrüben-Nudeln, rechts im Bild Steckrüben-Pommes